Startseite Startseite alt Über uns Praxis Anfahrt Kontakt Impressum Kupfer Ettig Weber Berndt Implantate Cerec Prophylaxe Bleaching Kiefer Parodontologie Winkler Kenia Kenia LZV 1 Kenia LZV 2 LVZ-2011-Kenia Stürze Jubiläum - 20 Jahre Bilder vom Jubiläum Kenia LZV 1Noch warten viele Waisen auf Paten (1 Teil) LZV 7.11.09 Frohburger Zahnärztin besucht in Kenia ihre zwei Schützlinge und praktiziert drei Wochen langVon Thomas LangGreifenhain. Die Initiative von Simone Hofmann aus Regis-Breitingen, Spenden für ein Waisenhaus in Kenia zu sammeln (die LVZ berichtete), freut auch die Frohburger Zahnärztin Dr. Andrea Berndt. Sie selbst erlebte hautnah mit, wie lebenswichtig diese Hilfe ist. Gerade kehrte sie von einem dreiwöchigen Einsatz im Auftrag des Vereins Arzt- und Zahnarzthilfe Kenya zurück und konnte dort erstmals ihre zwei „Patenkinder“ in die Arme schließen.Mit ihrer Tochter Katharina (21), die Medizin studiert, hatte sich die 50-jährige Greifenhainerin am Jahresanfang entschlossen, direkt in Kenia für drei Wochen als Zahnärztin zu helfen. Die Tochter assistierte und half mit ihren noch besseren Englischkenntnissen über manche Hürde. Die Arbeit im St. Josephs Hospital Nyabondo – einem ländlichen Gebiet in der Nähe von Kisumu am Viktoriasee, in dem es weit und breit keinen weiteren Zahnarzt gibt – war dabei alles andere als ein Zuckerlecken. „Es brachte uns an den Rand der körperlichen und geistigen Belastbarkeit. Wir schickten keinen Patienten ohne Behandlung weg. Als ich vor Jahren den Kilimandscharo be-stieg, war das ein leichter Spaziergang gegen diese Anstrengungen“, schildert Berndt. Zwar hatte der Verein in dem von Franziskanerinnen betriebenen Krankenhaus zwei Sprechzimmer ausgestattet. Doch oft gab es Stromausfall, fließendes Wasser fehlte, bei Über-Land-Fahrten musste im Zelt behandelt werden.Dennoch überwogen für die seit 1987 in Frohburg praktizierende Zahnärztin die schönen Momente. Sie traf erstmals ihre beiden Patenkinder und konnte sie endlich persönlich in die Arme nehmen. Zuvor gingen nur Briefe hin und her. „Das waren sehr bewegende Momente und es flossen einige Freudentränen“, schildert Berndt. Es bestätigte sie in ihrer Entscheidung, so gehandelt zu haben. Bereits 1999 übernahm sie die Patenschaft für Gloria, inzwischen 16 Jahre. Im Vorjahr kam der elfjährige Anthony dazu. „Wenn man sich überlegt, dass man mit maximal 360 Euro im Jahr, also einem Euro pro Tag, einem jungen Menschen eine behütete Kindheit und die Basis für eine glückliche Zukunft schaffen kann, ist das nicht zu viel. Und wenn man sie dann vor sich sieht, ein nicht zu überbietendes wunderbares Gefühl. In welch herrlichen Verhältnissen dagegen wir hier leben, wird einem dann erst wieder richtig bewusst“, so Berndt. 2. Teil hier... Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player. |